Infos allgemein
Mammi, warum hast du mich nicht beschützt?
Warum habt ihr mir nicht geglaubt?!
Wie viele Tausende Kinder werden Jahr für Jahr missbraucht….und auch wenn man dies meldet, so glauben einem die mit dem Schutz der Minderjährigen betrauten Institutionen oft nicht einmal!
Das Beängstigende dabei ist die subtile, strategische „Normalisierung“ der Pädophilie (bzw. Pädopornographie), die in unserer Gesellschaft im Gange ist, und plötzlich als „sexuelle Orientierung eines Individuums“ bezeichnet wird, oder wenn es heißt, „man wird als Pädophiler geboren“, oder „Kinder können sich ganz bewusst und mit ihrem eigenen Einverständnis dafür entscheiden, ihre Sexualität und ihre Liebesbeziehungen zu Erwachsenen auszuleben“!
Und bei so viel Schutz und Rechtsprechung wundert man sich noch, warum das Phänomen der Pädophilie im Steigen ist…!
Oft kämpft man jahrelang, wie Don Quichotte gegen die Windmühlen, rennt von einer „Hilfestelle“ zur nächsten, ohne irgendwo konkrete Hilfe zu erhalten.
Aber - ja nie aufgeben, durchhalten, weiterkämpfen, denn früher oder später kommt die Wahrheit endlich ans Licht!
Oft leider zu spät. Und inzwischen hat das missbrauchte, geschändete Kind die Kindheit, auf die es ein Recht hat, verloren, und wenn man nicht gleich Abhilfe schafft, sobald man merkt, dass etwas nicht in Ordnung ist, es nicht schützt, ihm nicht hilft, das Erlebte mit viel Feingefühl aufarbeiten zu können, so wird es die furchtbaren Erlebnisse ein ganzes Leben lang mit sich herumtragen.
Pädophilen z.B. geht es um die gierige Eroberung und Machtausübung, und sobald ihre fein ausgeklügelte Maschinerie in Gang gesetzt wird, ist es meistens bereits zu spät.
Wir leben in einer Welt der Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit, Machtgier, Kälte und allzu oft Gefühllosigkeit.
Überall gibt es Gewalt: Kriege, Morde, Entführungen, Vergewaltigungen, Folter, Aggressionen, Missbrauch und Misshandlung.
Die Geschichte der Gewalt an Kindern reicht weit zurück, doch heute scheint dieses Phänomen derart beunruhigende Ausmaße angenommen zu haben, dass alles neu anmutet.
Weltweit werden 7 Millionen Kinder zur Prostitution gezwungen. Der Sextourismus betrifft 20 Millionen Erwachsene, von denen zehn Prozent Minderjährige bevorzugen.
Weltweit werden 250 Millionen Kinder gezwungen, illegal und unterbezahlt zu arbeiten.
Es gibt Tausende von Kindersoldaten, die täglich in den sicheren Tod geschickt werden.
4 – 6 Kinder von 1000, laut offiziellen Zahlen, sind jährlich Opfer von Gewalt und Misshandlungen in Italien, Tendenz steigend. Wobei man davon ausgeht, dass die Dunkelziffer gewaltig ist.
Diesem Massaker an Unschuldigen, diesen unbeschreiblichen Schandtaten, muss Einhalt geboten werden.
Im Zeitalter der Römer hatte der Vater das Recht, über Leben und Tod seiner Kinder zu entscheiden, und das Aussetzen von Kindern war allgegenwärtig.
Im Jahre 529 gab es zum ersten Mal unter Justinian den Begriff des „Schutzes“ von Kindern, und er begründete die ersten Waisenhäuser und Anlaufstellen für ausgesetzte Kinder.
Im Mittelalter war es üblich, Kinder zu misshandeln, oder für erotische Spiele zu missbrauchen. Sie wurden der strengen und starren Erziehungsmethoden wegen immer geschlagen.
Die Calvinisten glaubten, dass Kinder „naturgemäß verdorben“ waren, und Calvin behauptete, „nur, indem der Wille des Kindes gebrochen wird, kann es von dem ihm angeborenen Geist des Bösen errettet werden“.
Erst 1878 wurde im Rom der Päpste die Kastration der in Chören verwendeten Knaben verboten.
In den 30er Jahren wurden Kinder von der industriellen Gesellschaft als billigste Arbeitskräfte ausgenutzt.
In den 40er und 50er Jahren erschienen die ersten wissenschaftlichen Studien in der medizinischen Fachliteratur, in denen von geschlagenen und körperlich misshandelten Kindern gesprochen wurde.
Erst 1925 war es zur Ausarbeitung der in Genf unterzeichneten Erklärung der Rechte der Kinder gekommen, wo das Recht des Kindes auf Ernährung, Pflege, Hilfe und Schutz vor jeglicher Form der Ausbeutung festgehalten wurde. Doch mehrere Jahre mussten vergehen, bis 1959 endlich die UNO-Generalversammlung das Übereinkommen über die Rechte des Kindes verfasste.
2001 wurde im Europarat über die Notwendigkeit von spezifischen Informationskampagnen zur Aufdeckung von Gewalt diskutiert, und es wurden Präventionsmaßnahmen zur Unterstützung von Familien mit Schwierigkeiten unterstrichen.